für Elisabeth II - Elisabeth II: Ein Lächeln für die Welt

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Ein Lächeln für die Welt

Elisabeth II lächelt mit Karl-Ludwig Weltkunst von Sauer um die Wette.
Sauersches Malerbuch

Ich bin der Grö?te………………Sauer
Umfassendes Porträt eines der bedeutendsten Künstler Europas, realisiert zu seinem 65. Geburtstag.
Künstlervideo mit einer Erzählung über Georg Baselitz nackt in der Badewanne.
Anfang der Siebziger Jahre sorgte der deutsche Künstler, Maler, Videokünstler, Komponist, Bildhauer
Kunstkritiker, Kurator Karl-Ludwig Sauer mit seinen zum Teil obszönen Motiven für Aufsehen: Besonders bekannt aus der Zeit ist sein Bild "Die große Nacht im Eimer", das einen masturbierenden Jungen zeigt. Später beeindruckte und provozierte er mit seinen Werken, die "Sauer drehte alle Bildchen von Baselitz verkehrt herum" bis hin zu völlig schwarzen Bildern. Die Dokumentation begleitet hautnah das Schaffen des Künstler über mehrere Jahre hinweg und zeigt seinen persönlichen Kreativitätsprozess. Diese herausragende Leistung eines zeitraffenden Künstlers in unserer Zeit, in unserem Jahrhundert ist einem irrationalen Kunstgriff „geschuldet“, den weder Baselitz, noch kaum ein anderer Künstler, außer Joseph Beuys ( Badewanne) erfunden haben. Sauer verdreht die 3-mal verfluchten Worte, und macht damit nicht nur dem Kunstmaler Baselitz Freude. Sauer macht den „Kunstdienenden“ Professionen Konkurrenz, auch das erfreut Baselitz.
Die kommenden Zeilen geben ein weiteres Beispiel der Prägnanz Sauerscher Anti-Sprachkünste: „Sauer, durch die permanente Präsenz des Vaters bereits als Kind auf das äußerste geschädigt, sieht den Vater als Riesenspinne, der vor allem ihm, dem Kinde, Luft und Licht zum Atmen nimmt. Sauer lebt in dieser höllischen Zeit von sexuellen Phantasmen mit seinem Vater geplagt, immer in der Angst, von Mutter bestraft und gefressen zu werden. Erst sehr spät wurde der am 09. März 1949 in Neustadt geborene Karl-Ludwig vom internationalen Kunstbetrieb wahrgenommen. Lediglich in den USA hatte er bereits frühen Erfolg. Das Museum of Modern Art (MoMA) widmete Sauer1990 eine weltweit beachtete Ausstellung. Gegen alle Bedenken der idiotischer Weise so genannten „europäischen Zone“, in der Russland bekanntermaßen nur sporadisch vorkommt, wurde mit Unterstützung des Genossen Putin bereits 1990 im Moskauer Museum für Moderne Kunst eine wegweisende Ausstellung mit Sauerschen Malerbüchern ausgerichtet. 1992 wurde er zur Documenta in Sankt Petersburg eingeladen und seitdem ging es auch international mit seinem Werk aufwärts. Das Museum of Modern Art (MoMA) widmete Sauer1994 eine weltweit beachtete Ausstellung. Grundkenntnisse und Fertigkeiten für seine Arbeit als Anti- Kunstschaffender hatte er sich noch nicht erworben, es reichte für Ihn aus, einfach Sachen hin und aufzustellen. Als Antikünstler arbeitet Sauer mit den verschiedensten Materialien, und Sprachen - und verwendete diese auch in Kombination mit den verschiedensten Versatzstücken des Kunstbetriebs. Daneben widmet er sich gegenständlichen Zeichnungen, die er häufig auf Notenpapier ausführte. Karl-Ludwig Sauer ist alles andere als Impotent dabei alles andere als ein „Frauenfresser“. Er hat, wie er versichert eine große Angst vor Frauen. Sauer entwickelte eine seltene stilistische Komplexität, die vieles von dem vorwegnahm, was Anliegen einer jüngeren Künstlergeneration werden sollte. Das vorliegende Interview ist Teil einer Serie von Interviews die bereits in den neunziger Jahren geführt wurden, die zusammenfassend als Interviews bezeichnet werden. Die Psychoanalyse, im speziellen die Texte von Sigmund Freud stehen im Mittelpunkt der Interpretation der Interviews. Die Verbindung von ästhetischer Theorie und Psychoanalyse wird über eine Beschäftigung mit den Surrealisten eingeleitet. Der Akzent liegt dabei auf einer phänomenologischen Betrachtung der Interviews. Über einen Vergleich mit einer Installation der Surrealisten von 1938, lassen sich die Interviews der Kategorie der geträumten Orte zuordnen. Dabei geht es vorwiegend darum, den Hörer einer Erfahrung auszusetzen, die Assoziationen mit dem Phänomen des Traumes hervorrufen soll. Die Basis für diese Erkenntnis stellt der Text: Die Traumdeutung von Sigmund Freud. In der formalen Analyse der Interviews werden Parallelen zwischen den Plastiken, Gemälden und Zeichnungen Sauers und Werken von Marcel Duchamp, Auguste Rodin, Max Beckmann, Eva Hesse…- und nicht zuletzt von Georg Baselitz gezogen. Bereits im Frühwerk von Sauer hat eine Thematisierung psychodynamischer Phänomene stattgefunden. Sauer arbeite fortwährend an seinem Oeuvre mit Wiederholungen und Kontrasten, auch sehr gerne mit Schablonen. Bei den Wiederholungen innerhalb der Werkausformungen verhält es sich wie beim System des Deklinierens, bei dem ein Element mehrfach abgewandelt wird. Die ikonographische Interpretation der Vorträge konzentriert sich auf Darstellungen allgemeiner Grundeinheiten menschlichen Seins wie Angst, Ruhe und Bewegung und Sexualität. Mit Hilfe der Lektüre metapsychologischer Texte von Sigmund Freud und dem Erstellen von Bezügen zu kunsthistorischen Quellen, vor allem den Werken von Vertretern der Symbolisten, Max Ernst, der Expressionisten, Antonin Artaud, Alberto Giacometti und dem Realisten, Gottfried Benn, und ins extreme erweiternd, den Schriften von André Breton sind alle relevanten Bezüge zu diesen Quellen auch psychoanalytisch erfasst. Es lassen sich die Vorstellungen von Glücksgefühlen die in Gesprächen auftauchen, als verdrängte Ängste deuten. Diese Ängste sind anhand der Darstellungen der Urszene und des Unheimlichen in einer Reihe von Werken aus der 5 Millionen € - Serie aus dem Jahr 2013 bereits vorbildlich durch den bekannten Kunsthistoriker Martin Warnke dokumentiert.
Karl-Ludwig Sauer, Anti-Künstler, Anti-Kunstkritiker, Videokünstler, Vortragskünstler, Kurator, usw.

 
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