Gemälde - Serie zu den Briefen von Friedrich Nietzsche - Karl-Ludwig Sauer: Weltkunst aus EUROPA: die Verkaufshallen sind geöffnet, es wird nicht billig. Zusatz: Vorlesungsverzeichnis Humboldt Universität zu Berlin 2014-15 und weiter: Sauer als Potenzmittel

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Gemälde - Serie zu den Briefen von Friedrich Nietzsche

Produktbeschreibung
Über den Autor und weitere MitwirkendeVerlag für das Künstlerbuch mit seinen Töchtern ist ein so genanntes Startup-Unternehmen, (BMW,

Siemens, DIE ZEIT; BILD) sind stille Förderer seit kurzer Zeit, insofern die Verlage zwar seit Jahrzehnten Bestand, aber erst seit 3 Jahren über den vorzüglich
funktionierenden Buchhandel weltweit mit der so genannten ISBN vertrieben werden. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung
der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.Künstler, wenn sie etwas taugen, sind (auch leiblich) stark angelegt, überschüssig, Krafttiere,
sensuell; ohnegewisse Überheizung des geschlechtlichen Systems ist kein Raffael zu denken. Musik machen ist auch nochArt Kindermachen;
Keuschheit ist bloß die Ökonomie eines Künstlers, – und jedenfalls hört auch bei Künstlern die Fruchtbarkeit mit der Zeugungskraft auf.
Die Künstler sollen Nichts so sehen, wie es ist, sondern, sondern einfacher, sondern stärker: dazu muss ihnen eine Art Jugend und Frühling,
eine Art habituellerim Leben eigen sein.Rauschgefühl, tatsächlich einem mehr von Kraft entsprechend: am stärksten in der Paarungszeit
der: neue Organe, neue Fertigkeiten, Farben, Formen; – die 'Verschönerung' ist eine Folge der erhöhten Kraft.
Verschönerung als
Ausdruck eines siegreichen Willens, einerKoordination, einer Harmonisierung aller
starken Begehrungen, eines unfehlbar perpendikulärenDie logische und geometrische Vereinfachung
ist eine Folge der Krafterhöhung: umgekehrtöht wieder das Wahrnehmen solcher Vereinfachung das Kraftgefühl.
Spitze der Entwicklung: der große Stil.Lustzustand, den man Rausch nennt, ist exakt ein hohes
Machtgefühl. Die Raum- und Zeit-Empfindungenverändert: ungeheure Fernen werden überschaut und gleichsam erst wahrnehmbar;
die Ausdehnung desüber größere Mengen und Weiten; die Verfeinerung des Organs für die Wahrnehmung vieles KleinstenFlüchtigsten;
die Divination, die Kraft des Verstehens auf die leiseste Hülfe hin, auf jede Suggestion hin: die 'intelligente' Sinnlichkeit –; die Stärke als
Herrschaftsgefühl in den Muskeln, als Geschmeidigkeit und Lust anBewegung als Tanz, als Leichtigkeit und Presto; die Stärke als Lust
am Beweis der Stärke, als Bravourstück,, Furchtlosigkeit, Gleichgültigkeit gegen Leben und Tod. Alle diese Höhen-Momente des Lebens
regen gegenseitig an; die Bilder- und Vorstellungswelt des einen genügt, als Suggestion, für den andern: –sind schließlich Zustände
in einander verwachsen, die vielleicht Grund hätten, sich fremd zu bleiben.Beispiel: das religiöse Rauschgefühl und die Geschlechtserregung
(– zwei tiefe Gefühle, nachgerade fastkoordiniert. Was gefällt allen frommen Frauen, alten? jungen? Antwort: ein Heiliger mit schönen,
noch jung, noch Idiot). Die Grausamkeit in der Tragödie und das Mitleid (– ebenfalls normal). Frühling, Tanz, Musik: – alles Wettbewerb
der Geschlechter, – und auch noch jene Faustische
'Unendlichkeit im Busen'.    Friedrich Nietzsche
Friedrich Nietzsches Mutter


 
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